Tschernobyl-Katastrophe

Am 26. April 1986 explodierte Block 4 des Atomkraftwerks in Tschernobyl, heutige Ukraine, 1.150 km östlich von Berlin, nachdem der Reaktor während eines geplanten Tests zur Simulation eines Stromausfalls außer Kontrolle geraten war. Radioaktive Substanzen in gewaltiger Menge (100-mal so viel wie bei den Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki) gelangten in die Umgebung und in die Atmosphäre, wo sie weiträumig über Europa und darüber hinaus verteilt wurden. Besonders betroffen waren die Ukraine mit 15% und Weißrussland mit 70% des Fallouts. Regional wurden bedrohliche radioaktive Verseuchungen gemessen. Der Super-Gau in Tschernobyl wurde mit der höchsten Stufe 7 ("katastrophaler Unfall") – wie der Reaktorunfall in Fukushima bewertet.

Die Folgen der radioaktiven Verstrahlung wirken bis heute!

Immer noch erkranken und sterben Menschen an den Spätfolgen und Babys mit Missbildungen infolge von Genschäden werden geboren. Flora und Fauna, z.B. Pilze, Beeren und Wildtiere, sind stark belastet. Zahlreiche, meist bitter arme Menschen leben in den verseuchten Gebieten und setzen sich damit ständig den vorhandenen Strahlungsbelastungen aus.

Die "Gesellschaft für Umwelt- und Strahlenschutz e.V." unterstützt vorwiegend "Hilfstransport Greiz-Best e.V.", dieser versucht den Alltag der Betroffenen zu unterstützen und deren Lebensqualität zu verbessern. In der Region Brest arbeite der Verein mit der Partnerorganisation, dem weißrussisch-republikanischen Verein "Kinder in Not" wirkungsvoll zusammen. Möglichst konkret auf die betroffenen Familien und Kinder zugeschnitten werden dringend benötigte Ausstattungen beschafft und zweimal im Jahr per LKW-Konvoi nach Brest transportiert.

Dafür brauchen wir auch weitere Hilfe und Unterstützung von Bürgern und Sponsoren!

Spendenkonto

Inh.: Gesellschaft für Umwelt- und Strahlenschutz e.V.
IBAN: DE 2786 0100 9000 8327 9902 BIC: PBNKDEFF
Kto.: 832 799 02 BLZ: 860 100 90 bei Postbank Leipzig


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